Unsere Mission

Unser Ziel ist es, kostenlose Menstruationsprodukte für alle frei zugänglich zu machen. 

Wir wollen Mädchen und Frauen unterstützen, die spontan Periodenprodukte benötigen. Weiterhin wollen wir Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit schaffen, Frauen unterstützen, die nicht ausreichend finanzielle Mittel haben und das Thema „Menstruation“ enttabuisieren sowie normalisieren.

Unterstützung in Notsituationen

Die Periode nimmt keine Rücksicht auf den Zeitpunkt oder die Situation.

Viele junge Mädchen trifft die erste Periode unerwartet, ohne dass sie entsprechende Periodenprodukte bei sich haben. In den ersten Monaten ist die Periode besonders unregelmäßig, aber auch später kommt die Periode durchaus unregelmäßig oder unerwartet. Außerdem vergisst ein jeder mal etwas und wenn man Periodenprodukte vor einem Vortrag vor der Klasse, einer mündlichen Prüfung in der Uni oder einem Meeting vergisst, ist die Situation besonders schlimm. Für solche Fälle sind kostenlose, frei zugängliche Periodenprodukte essentiell.



Chancengleichheit für alle

Eine Studie in Großbritanien hat gezeigt, dass 10% der Schülerinnen nicht genug finanzielle Mittel haben, um sich ausreichend Menstruationsprodukte zu leisten. Gleichzeitig gaben in einer schottischen Studie 12% der Befragten an, dass sie durch die kostenlos bereitgestellten Menstruationsprodukte während ihrer Menstruation häufiger zur Uni/Schule gingen.

Schülerinnen und Studentinnen sollten nicht aufgrund von mangelnden finanziellen Mitteln auf ihre Bildung verzichten müssen.  Durch Einführung von freien Periodenprodukten wird die strukturelle Benachteiligung von Mädchen und Frauen* aufgrund ihrer Menstruation niederschwellig verringert.

Unterstützung von Menschen, die zu geringe finanzielle Mittel haben

Eine Studie in Großbritanien hat gezeigt, dass 10% der Schülerinnen nicht genug finanzielle Mittel haben, um sich ausreichend Menstruationsprodukte zu leisten. In Deutschland gibt es diesbezüglich noch keine Studie, aber ähnliche Werte werden geschätzt. Hinzu kommt, dass alleinstehenden oder alleinerziehenden Frauen, die ALG-II beziehen, nur 17,02€ für Gesundheits- und Pflegeprodukte zur Verfügung haben. Die Kosten für die Periodenprodukte, welche auf monatlich 15€ geschätzt werden, sind also für viele Frauen schwer zu tragen. Wenn Frauen nicht genug finanzielle Mittel für Periodenprodukte haben, wird dies als "Period Poverty" bezeichnet. Durch freie Menstruationsprodukte können diese Frauen finanziell entlastet werden.





Enttabuisierung des Themas "Menstruation"

Die Menstruation ist ein normaler, biologischer Prozess des  Körpers. Trotzdem wird dieses Thema stark tabuisiert. Die Befassung mit der Menstruation und die Etablierung von kostenlosen Menstruationsprodukten sind wichtige Schritte zur Enttabuisierung und Normalisierung der Periode.



Unsere Mission: Frei zugängliche Periodenprodukte in öffentlichen Einrichtungen!

Periodically Engagiert

Wir engagieren uns dafür, kostenfreie Menstruationsprodukte allen zur Verfügung zu stellen.

Wir spenden

Obdachlose Frauen, die sich keine oder nicht ausreichend Menstruationsprodukte leisten können, müssen sich anderweitig aushelfen. Dies resultiert häufig darin, dass andere Dinge, wie Stoffreste, Zeitungspapier oder ähnliches verwendet werden . Diese Mittel sind unhygienisch und können nur schlecht oder gar nicht gereinigt werden. Weiter werden Menstruationsprodukte mehrmals oder zu lange benutzt, was zu Infektionen und dem Toxischen Schock Syndrom führen kann. Deshalb sind gerade für obdachlose Frauen frische, hygienische Menstruationsprodukte besonders wichtig.

Mit Einnahmen wollen wir sozialen Einrichtungen, wie zum Beispiel Obdachlosenunterkünfte und Frauenhäuser unsere Spender kostenlos zur Verfügung stellen und wenn möglich, regelmäßig auffüllen lassen.


PeriodicallyPlus

Sie haben die Möglichkeit, beim Kauf eines Spenders (oder auch unabhängig davon) einen Spender oder eine Auffüllung eines Spenders für eine soziale Einrichtung mit nur geringen finanziellen Mitteln dazuzukaufen. Zu den Unterstützten zählen zum Beispiel Obdachlosenunterkünfte und Frauenhäuser.


Periodically Plus

Über uns

Wir, Medizinstudierende der Universität Magdeburg, hatten das Ziel an unserer Fakultät Tampon- und Bindenspender in den Damentoiletten zu etablieren. Auf unserer Suche nach geeigneten, bezahlbaren Spendern, wurden  wir leider nicht fündig. Daraufhin beschlossen wir, eigene Spender zu konstruieren und anfertigen zu lassen.

Nachdem unser Projekt einstimmig im Fachschaftsrat angenommen wurde, wollen wir die Spender nun auch weiteren Universitäten, Schulen und anderen Einrichtungen zur Verfügung stellen.

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